Meine Ziele sind: Digitalisierung zum Thema machen! Die Zukunft nicht verschlafen! Unsere Freiheiten im Netz schützen! Digital-Kompetenz ins Parlament bringen!

Generation Neuland

Ich komme aus der ersten Generation, in der einfache Leute Zugang zum Internet bekamen. Computer waren zum ersten mal so günstig, dass meine alleinerziehende Mutter als Sekretärin sich einen Computer für uns zuhause leisten konnte.

Wir hatten also eine ganz andere Kindheit als alle Generationen vor uns. Wir konnten sehr früh die Entwicklung des Internets mitverfolgen und wie das unsere ganze Gesellschaft umgewälzt hat: YouTube, Google, Wikipedia. Wenn wir etwas herausfinden wollen, müssen wir kein Buch mehr dazu aufschlagen. Wir benutzen Google und erlangen Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit. Als Angela Merkel 2013 davon sprach, dass das Internet für uns alle Neuland ist, hatte ich bereits 10 Jahre lang die gesamte Wikipedia in mein Gehirn übertragen, in Chat-Rooms Menschen kennengelernt und in Browserspielen mit anderen Gamern Kontinente erobert.

Kurz gesagt: Ich bin ein Digital Native. Ein Nerd. Ich bin aus der Generation Neuland. Ich bin einer von diesen Menschen, die im Cyberspace aufgewachsen sind, wo ich gelernt habe, dass wir alle miteinander vernetzt, alle miteinander verbunden sind. Ich habe gelernt, dass wir offen alle Probleme ansprechen und dann gemeinsam Lösungen finden können. Und ich habe einen Ort kennengelernt, in dem nicht zählt woher du herkommst, sondern wie Du Dich als Mensch gibst und was Du Gutes für die Gruppe tust.

Expertise - Vernetztes Wissen, soziale Systeme

Ich interessierte mich sehr früh für Softwareentwicklung. Eigene Systeme zu bauen, die ein bestimmtes Problem lösen, hat mich immer fasziniert. Mit 10 Jahren schrieb das erste mal ein Programm und mit 14 entwickelte ich mein erstes Spiel. Mit 19 Jahren baute ich beim Bundesheer als Entwickler an einer internen Anwendung mit. Es war die Zeit, in der ich das erste mal über mögliche Cyberwars in der Zukunft nachdachte und festgestellt habe, dass unsere Sicherheit und damit Lebensqualität inzwischen immer stärker davon abhängt, dass das Internet auch sicher gegen Angriffe von außerhalb gestaltet wird.

Mit 21 Jahren begann meine Karriere als iPhone App Entwickler (einer der ersten in Österreich) und in dieser Zeit entstand das Projekt, auf das ich am meisten stolz bin: fem:HELP, eine App, die wir im Auftrag des Bundeskanzleramts bauten und die Frauen in Situationen häuslicher Gewalt hilft. Es hat mich gelehrt, dass wir Technologie dazu nutzen können, um Menschen in tragischen Situationen beizustehen und ihnen Anleitung zu bieten, Hilfe zu suchen.

Mit 25 (1 Jahr vor Merkels Neuland-Sager) absolvierte ich als MSc in Informationsmanagement und Computersicherheit am Technikum Wien. Dabei lernte ich nicht nur mehr über die Denkweise von Hackern, sondern auch, wie Menschen als soziale Wesen in Organisationen mit digitalen Systemen umgehen. Wissen und Informationen verbreiten sich rasend schnell in Netzwerken, wie beispielsweise sozialen Medien, und wir haben in den letzten Jahren erlebt, wie das genutzt wird, um Fake News zu verbreiten.

Politischer Aktivismus

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Ich bin seit meiner Jugend davon überzeugt, dass das Internet uns neue Möglichkeiten der demokratischen Mitbestimmung öffnet. Doch ich fand lange Zeit niemanden, der diese Ideen teilt. Bis ich 2012 auf die Piratenpartei stieß. Das war eine junge Bewegung, die wie ich viel Zeit im Netz verbrachte, gegen staatliche Überwachung und für einen transparenten Staat kämpfte. Und eben die Demokratie besser und repräsentativer machen wollte. Weniger Hinterzimmerpolitik und mehr Menschen in die politische Willensbildung einbinden.

2012 wurde ich netzpolitisch aktiv. Als Mitglied im Landesvorstand Wien der Piratenpartei organisierte ich Demonstrationen gegen die zunehmende Überwachung und 2013 forderte ich bei einer gemeinsamen Demo mit NEOS und Beate Meinl-Reisinger “Gläserner Staat statt Gläserne Bürger”. 2014 leitete ich nach Bekanntwerden des Hypo-Skandals die größte Demo für die Einführung des Hypo U-Ausschusses (Eröffnungsrede auf YouTube).

In dieser Zeit wurde mir klar, wie wichtig es ist, über Parteigrenzen hinauszudenken. Da auch sich auch NEOS für Demokratie-Reformen, Netzpolitik und einen offenen Zugang zur politischen Arbeit einsetzen, wurde ich in beiden Organisationen aktiv und bemühte mich, beim gegenseitigen Wissenstransfer zu helfen. Und auch bei meiner Rückkehr ans Technikum Wien ging es um Wissenstransfer: Ich durfte 2 Semester das Thema "Mobile Business" als Lektor unterrichten, um die nächste Generation auszubilden.

Seit 2014 arbeite ich bei NEOS und bin Stück für Stück in die Rolle des System Architect & Digital Marketer hineingewachsen. Es geht jetzt nicht mehr um die Entwicklung einzelner Komponenten, sondern um das harmonische Zusammenspiel all unserer Systeme.

Gemeinsam mit Lukas Leys habe ich ab 2017 dafür gesorgt, dass NEOS als erste österreichische Partei eine Position zum Thema Bitcoin und Cryptoeconomy einnimmt. Denn brandaktuelle Zukunftsthemen sollte man nicht abwarten, sondern aktiv angehen.

Digitalisierung betrifft uns alle!

Egal, ob unsere Nachrichten überwacht, Persönlichkeitsprofile über unser Verhalten angelegt oder unsere Freiheiten genommen werden: Digitalisierung betrifft uns. Aber im Parlament spricht niemand darüber. Deshalb trete ich an!

Wir können Politik nicht "denen" überlassen, wenn "die" die wichtigen Themen einfach verschlafen. Deshalb braucht es Digital Natives im Parlament. Wir verstehen die Probleme der neuen Zeit am natürlichsten! Ich möchte mich mit meiner Kompetenz und meinen Überzeugungen dafür einsetzen, die Digitalisierung zum Thema machen und gemeinsam für eine bessere Politik arbeiten.

Bitte unterstütze mich dabei!

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